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Die Handschellen der früheren deutschen Regime sind groß, klobig, haben relativ lange Schlosskästen sowie ursprünglich ein Scharnier als Verbindung. Sie bestehen großteils aus Leichtmetall, sind jedoch aufgrund ihres Umfanges dennoch recht schwer. Die "Stasi-Familie" hat (spiegel-) symmetrische, die "Gestapo-Familie" dagegen je zwei identische Schellen. Handschellen der USA aus dem 19. bis tief ins 20. Jahrhundert, vor dem modernen Typ (siehe "Standard"), stecken nach der letzten Verstellposition fest und können nicht durchdrehen. Die Kette sitzt am Drehpunkt der Schellen an. Die Verschlusspositionen sitzen bereits auf einer Kreislinie um diesen Drehpunkt, die Verschlüsse sind außen. Darby-Handschellen aus Großbritannien des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts haben außen liegende zylindrische Schlosskästen, die auf und zu geklappt und mit einem Schraubschlüssel bedient werden. Die Verbindung ist eine Kette in Kombination mit einem Rotationsteil. Chinesische Handschellen sind aus Messing und haben meist drei bis fünf kreisförmige Kettenglieder, sofern keine Scharnierversion, sowie je zwei identische Schellen. Die Schlüssel können Hohl-, Flach oder Zylinderschlüssel sein. Viele davon habe ich übrigens selber gemacht.
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